Wenn man dir keine Träume lässt,
lass die Sehnsucht sprechen kleines Herz,
träum weiter!
Wenn du keinen Weg mehr siehst,
...dreh dich nicht um kleines Herz,
lauf weiter!
Wenn du auf die Leere triffst,
hab keine Angst kleines Herz,
hoffe weiter!
Wenn du noch die Liebe misst,
fang nicht an zu hassen kleines Herz,
suche weiter!
Wenn du dann alleine bist,
trauere nicht kleines Herz,
mach weiter!
Wenn du wieder aufgeben willst,
verlier nicht den Mut kleines Herz,
kämpfe weiter!
Wenn du den Tränen nahe bist,
weine nicht kleines Herz,
lächle weiter!
Auch wenn dein Leben schwierig ist,
hör nicht auf zu schlagen kleines Herz,
leb weiter!
Mittwoch, 19. Januar 2011
Die schreckliche Diagnose
Dann am 14.01.2011 war es dann soweit. Morgens war meine Mami schon sehr nervös.
Diesen Tag werden meine Eltern wohl nie vergessen.
Mami und Papi sind so gegen 17.30 nach Düsseldorf gefahren. Waren natürlich wie immer viel zu früh. Um 19.00 war es dann endlich soweit. Wir kamen ins Untersuchungszimmer, wo meine Mami sich auf eine Liege legen sollte. Der Arzt war sehr nett, erklärte ruhig und zeigte viel. Zuerst sah man den Magen, der auch schon gefüllt war. Also konnte ich schon trinken. Leber und Nieren waren auch in Ordnung.
Ebenso die Extremitäten. Dann erfuhren Mami und Papi endlich, das ich ein kleines Mädchen bin. Die Freude war sehr groß. Als der Ultraschallkopf aber in Richtung meines Herzchens ging, hatte meine Mami wieder Panik. Der Blick vom Arzt wurde kritischer. Er fand das Herzchen auffällig, meinet es könnte aber auch sein, weil ich so unruhig war. Zur Kontrolle wollte er einen Kollegen dazu rufen. Meine Mami hatte es ja schon geahnt. Papi war noch ganz ruhig, wollte meine Mami beruhigen. Nach 20 min. kamen beide Ärzte wieder. Es wurde weiter geschallt. Aber leider sah der eine Arzt beim Herzchen auch nicht glücklich aus, er gab seinem Kollegen Recht. Beide sind dann erstmal raus gegangen und haben Mami und Papi alleine gelassen. Mami hatte jetzt fürchterliche Angst. Papi hat so gut es geht versucht, Sie zu tösten. Aber trotzdem kullerten die Tränen, jetzt auch bei Papi. Das konnte doch alles gar nicht wahr sein.
15 min später mußten wir in einen anderen Raum, nochmal Ultraschall. Dort konte man jetzt alle Gefäße vom Herz erkennen. Der Arzt berichtete uns, das meine linke Herzkammer zu klein war, es mir aber gut ginge. Im Bauch meiner Mami ist dieser Herzfehler nicht schlimm, erst nach der Geburt. Auch anhand eines Modelbeispiels wurde Mami und Papi alles erklärt.
Die Diagnose lautete dann Hypoplastisches Linksherz. Ein Schock für Mami und Papi.
Ihnen wurde dann erklärt, das ich nach Geburt in St. Augustin im Kinderherzzentrum operiert werden muß.
Aber es ging noch weiter. Beim Ultraschall sah man auch das Nasenbein nicht, was Anhalt auf ein Down-Syndrom ist. Der nächste Schlag für Mami und Papi. Aber auch jetzt waren beide Ärzte sich nicht sicher, weil ich, wie Sie sagten, eine Zicke bin und einfach zu viel zappelte. Aber nach fast 3 Stunden Ultraschall hatte ich auch keine Lust mehr. Die Ärzte rieten dann zur Fruchtwasseruntersuchung. Und davor hatte meine Mami doch immer so viel Angst. Aber Sie wollte auch Gewissheit haben. Abends um 22.00 wurde dann noch die Punktion gemacht. Ging alles in Sekunden. Es war nur eine kleine Nadel, hat meine Mami kaum gemerkt. Die Schwester beobachtet mich ständig per Ultraschall. Aber auch Mami und Papi haben aufgepasst wie ein Luchs. Dann mußte Mami ertsmal eine halbe Stunde da liegen bleiben.
Oma und Opa wurden informiert, alle haben geweint und konnten es nicht fassen.
Dann ging es um 22.30 nach Hause. Oma und Opa standen schon am Fenster, alle waren so traurig, haben sich in den Armen gelegen und geweint. Oma Christel war auch mächtig traurig.
Am nächsten Tag war die Stimmung sehr gedrückt. Wir haben uns alle die Klinik in St. Augustin im Internet angeguckt, ein bischen Hoffnung war jetzt da. Meine Mami sollte sich ja wegen der Punktion noch schonen. An diesem Tag kam auch meine Uromi ins Krankenhaus.
Sonntag den 16.01.2011 wollten Mami und Papi aber nicht mehr zu Hause rumsitzen. Ab nach Dortmund zu Oma Christel. So waren beide etwas abgelenkt. Dann ging es auch noch zur Uromi nach Bochum ins Krankenhaus.
Am 17.01.2011, es war ein Montag, sollte das Ergebnis der Fruchtwasserpunktion kommen. Meine Mami hatte schon wieder so viel Angst, Papi aber auch. Mami hat morgens nur geputzt, mußte sich ablenken. Um 12.40 klingelte dann das Telefon. Mami war richtig am zittern. Der Arzt teilte meiner Mami mit, das alles in Ordnung ist, kein Down-Syndrom. Meine Mami hat sofort wieder angefangen zu weinen. Diesmal aber vor Glück und Freude. Mami hat sogar eine Kerze für mich angemacht. Sofort mußte Papi die gute Nachricht erfahren. Der war mächtig erleichtert. Auch Oma Käthe, Opa Peter und Oma Christel. Alle waren froh.
Nachmittags ging es dann zu Frauenärztin zur Kontrolle, aber es war alles ok. Ich wog jetzt 400g.
Diesen Tag werden meine Eltern wohl nie vergessen.
Mami und Papi sind so gegen 17.30 nach Düsseldorf gefahren. Waren natürlich wie immer viel zu früh. Um 19.00 war es dann endlich soweit. Wir kamen ins Untersuchungszimmer, wo meine Mami sich auf eine Liege legen sollte. Der Arzt war sehr nett, erklärte ruhig und zeigte viel. Zuerst sah man den Magen, der auch schon gefüllt war. Also konnte ich schon trinken. Leber und Nieren waren auch in Ordnung.
Ebenso die Extremitäten. Dann erfuhren Mami und Papi endlich, das ich ein kleines Mädchen bin. Die Freude war sehr groß. Als der Ultraschallkopf aber in Richtung meines Herzchens ging, hatte meine Mami wieder Panik. Der Blick vom Arzt wurde kritischer. Er fand das Herzchen auffällig, meinet es könnte aber auch sein, weil ich so unruhig war. Zur Kontrolle wollte er einen Kollegen dazu rufen. Meine Mami hatte es ja schon geahnt. Papi war noch ganz ruhig, wollte meine Mami beruhigen. Nach 20 min. kamen beide Ärzte wieder. Es wurde weiter geschallt. Aber leider sah der eine Arzt beim Herzchen auch nicht glücklich aus, er gab seinem Kollegen Recht. Beide sind dann erstmal raus gegangen und haben Mami und Papi alleine gelassen. Mami hatte jetzt fürchterliche Angst. Papi hat so gut es geht versucht, Sie zu tösten. Aber trotzdem kullerten die Tränen, jetzt auch bei Papi. Das konnte doch alles gar nicht wahr sein.
15 min später mußten wir in einen anderen Raum, nochmal Ultraschall. Dort konte man jetzt alle Gefäße vom Herz erkennen. Der Arzt berichtete uns, das meine linke Herzkammer zu klein war, es mir aber gut ginge. Im Bauch meiner Mami ist dieser Herzfehler nicht schlimm, erst nach der Geburt. Auch anhand eines Modelbeispiels wurde Mami und Papi alles erklärt.
Die Diagnose lautete dann Hypoplastisches Linksherz. Ein Schock für Mami und Papi.
Ihnen wurde dann erklärt, das ich nach Geburt in St. Augustin im Kinderherzzentrum operiert werden muß.
Aber es ging noch weiter. Beim Ultraschall sah man auch das Nasenbein nicht, was Anhalt auf ein Down-Syndrom ist. Der nächste Schlag für Mami und Papi. Aber auch jetzt waren beide Ärzte sich nicht sicher, weil ich, wie Sie sagten, eine Zicke bin und einfach zu viel zappelte. Aber nach fast 3 Stunden Ultraschall hatte ich auch keine Lust mehr. Die Ärzte rieten dann zur Fruchtwasseruntersuchung. Und davor hatte meine Mami doch immer so viel Angst. Aber Sie wollte auch Gewissheit haben. Abends um 22.00 wurde dann noch die Punktion gemacht. Ging alles in Sekunden. Es war nur eine kleine Nadel, hat meine Mami kaum gemerkt. Die Schwester beobachtet mich ständig per Ultraschall. Aber auch Mami und Papi haben aufgepasst wie ein Luchs. Dann mußte Mami ertsmal eine halbe Stunde da liegen bleiben.
Oma und Opa wurden informiert, alle haben geweint und konnten es nicht fassen.
Dann ging es um 22.30 nach Hause. Oma und Opa standen schon am Fenster, alle waren so traurig, haben sich in den Armen gelegen und geweint. Oma Christel war auch mächtig traurig.
Am nächsten Tag war die Stimmung sehr gedrückt. Wir haben uns alle die Klinik in St. Augustin im Internet angeguckt, ein bischen Hoffnung war jetzt da. Meine Mami sollte sich ja wegen der Punktion noch schonen. An diesem Tag kam auch meine Uromi ins Krankenhaus.
Sonntag den 16.01.2011 wollten Mami und Papi aber nicht mehr zu Hause rumsitzen. Ab nach Dortmund zu Oma Christel. So waren beide etwas abgelenkt. Dann ging es auch noch zur Uromi nach Bochum ins Krankenhaus.
Am 17.01.2011, es war ein Montag, sollte das Ergebnis der Fruchtwasserpunktion kommen. Meine Mami hatte schon wieder so viel Angst, Papi aber auch. Mami hat morgens nur geputzt, mußte sich ablenken. Um 12.40 klingelte dann das Telefon. Mami war richtig am zittern. Der Arzt teilte meiner Mami mit, das alles in Ordnung ist, kein Down-Syndrom. Meine Mami hat sofort wieder angefangen zu weinen. Diesmal aber vor Glück und Freude. Mami hat sogar eine Kerze für mich angemacht. Sofort mußte Papi die gute Nachricht erfahren. Der war mächtig erleichtert. Auch Oma Käthe, Opa Peter und Oma Christel. Alle waren froh.
Nachmittags ging es dann zu Frauenärztin zur Kontrolle, aber es war alles ok. Ich wog jetzt 400g.
Die ersten 20 Wochen
Hallo Ihr lieben,
schön, das Ihr auf meine Seite gestossen seid. Hier könnt Ihr meinen schweren Start ins Leben etwas nachlesen....
Am 21.09.2010 hat meine Mami erfahren, das ich unterwegs bin. Sie hat sich natürlich mächtig gefreut. Genauso wie mein Papi. Die zwei konnten das gar nicht glauben.
Einige Tage später war dann der erste Frauenarzt-Termin. Dort stellt man fest, das ich gar nicht alleine war. Noch mehr Freude für Mami und Papi, man sah 2 Fruchthöhlen.
Mehr hat man aber noch nicht gesehen, es war ja noch viel zu früh und alles ganz frisch.
Meiner Mami ging es aber gut, und meinem Papi sowieso.
Am 18.10.2010 war es dann wieder soweit. Meine Mami hatte den ersten Vorsorge-Termin und war mächtig aufgeregt. Aber auch etwas traurig. Mein Herzchen hat schön gebubbert, aber die 2. Fruchthöhle war noch leer. Das hat erstmal nichts zu bedeuten sagte die Frauenärztin. Na gut, alle Daumen sind gedrückt.
Leider war am 20.10.2010 die 2. Fruchthöhle immer noch leer. Die Hoffnungen schwanden. Aber meine Mami war trotzdem froh, das es mir gut ging.
Der nächste Termin war am 28.10.2010, da war meine Mami bei 9+3. Mein herzchen bubberte schön, alle Werte waren in Ordnung. Die 2. Fruchthöhle ist immer noch zu sehen.
Langsam fangen Mami und Papi an sich Gedanken über ein größeres Auto zu machen. Schließlich soll ich ja immer sicher unterwegs sein. Also ab ins Autohaus, ein neues Auto muß her:
Die Tage vergingen und ich entwickelte mich prächtig. Am 15.11.2010 war dann der Termin zur Nackenfaltenmessung. Schon wieder war meine Mami so nervös. Sie hatte richtig Angst um mich. Diesmal war sogar meine Omi dabei, die natürlich mächtig stolz war. Aber alle Werte waren in Ordnung. Die Nackenfalte war 1mm dick, also absolut im Normbereich. Ich war da schon 5,7 cm groß. Um so erleichteter waren Mami und Papi dann, als die Blutergebnisse auch noch in Ordnung waren. Es bestand kein Verdacht auf Trisomie 21. Meine Mami war jetzt bei 12+0. Die ersten 12 gefährlichen Wochen waren somit rum.
In dieser Zeit konnten Mami und Papi zu Hause schon immer meinen Herzschlag hören dank des Angelsounds. Das war für meine Mami immer sehr wichtig.
Die nächsten Untersuchungen waren auch immer alle in Ordnung.
Am 06.01.2011 bekam meine Mami von Ihrer Frauenärztin eine Überweisung zur pränatalen Untersuchung. Es bestand aber kein Verdacht, meine Mami wollte das so.
Sie hatte schon immer Angst um mein Herz. Mit dem Termin ging auch alles sehr schnell.
schön, das Ihr auf meine Seite gestossen seid. Hier könnt Ihr meinen schweren Start ins Leben etwas nachlesen....
Am 21.09.2010 hat meine Mami erfahren, das ich unterwegs bin. Sie hat sich natürlich mächtig gefreut. Genauso wie mein Papi. Die zwei konnten das gar nicht glauben.
Einige Tage später war dann der erste Frauenarzt-Termin. Dort stellt man fest, das ich gar nicht alleine war. Noch mehr Freude für Mami und Papi, man sah 2 Fruchthöhlen.
Mehr hat man aber noch nicht gesehen, es war ja noch viel zu früh und alles ganz frisch.
Meiner Mami ging es aber gut, und meinem Papi sowieso.
Am 18.10.2010 war es dann wieder soweit. Meine Mami hatte den ersten Vorsorge-Termin und war mächtig aufgeregt. Aber auch etwas traurig. Mein Herzchen hat schön gebubbert, aber die 2. Fruchthöhle war noch leer. Das hat erstmal nichts zu bedeuten sagte die Frauenärztin. Na gut, alle Daumen sind gedrückt.
Leider war am 20.10.2010 die 2. Fruchthöhle immer noch leer. Die Hoffnungen schwanden. Aber meine Mami war trotzdem froh, das es mir gut ging.
Der nächste Termin war am 28.10.2010, da war meine Mami bei 9+3. Mein herzchen bubberte schön, alle Werte waren in Ordnung. Die 2. Fruchthöhle ist immer noch zu sehen.
Langsam fangen Mami und Papi an sich Gedanken über ein größeres Auto zu machen. Schließlich soll ich ja immer sicher unterwegs sein. Also ab ins Autohaus, ein neues Auto muß her:
Die Tage vergingen und ich entwickelte mich prächtig. Am 15.11.2010 war dann der Termin zur Nackenfaltenmessung. Schon wieder war meine Mami so nervös. Sie hatte richtig Angst um mich. Diesmal war sogar meine Omi dabei, die natürlich mächtig stolz war. Aber alle Werte waren in Ordnung. Die Nackenfalte war 1mm dick, also absolut im Normbereich. Ich war da schon 5,7 cm groß. Um so erleichteter waren Mami und Papi dann, als die Blutergebnisse auch noch in Ordnung waren. Es bestand kein Verdacht auf Trisomie 21. Meine Mami war jetzt bei 12+0. Die ersten 12 gefährlichen Wochen waren somit rum.
In dieser Zeit konnten Mami und Papi zu Hause schon immer meinen Herzschlag hören dank des Angelsounds. Das war für meine Mami immer sehr wichtig.
Die nächsten Untersuchungen waren auch immer alle in Ordnung.
Am 06.01.2011 bekam meine Mami von Ihrer Frauenärztin eine Überweisung zur pränatalen Untersuchung. Es bestand aber kein Verdacht, meine Mami wollte das so.
Sie hatte schon immer Angst um mein Herz. Mit dem Termin ging auch alles sehr schnell.
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